Anders

” […] Eigentlich hat sie keine Angst, aber die ständigen Demütigungen, die Ablehnung, der Hass, der ihr schon so lange entgegenschlug, das Gefühl allein zu sein. […]
All das kann sie nicht mehr ertragen. […]
Es ist zu viel. Es ist einfach zu viel. Viel zu viel.
Eigentlich wäre es einfacher gewesen, die Schläge über sich ergehen zu lassen, denn der Heilungsprozess des Körpers ist schneller, als der der Seele. […]
Die Tränen rinnen ihre Wangen hinab. Sie weint nicht nur mit den Augen, sondern ihre Seele scheint aus ihrem Körper heraus zu drängen.
Es tut so weh.
Es tut so unendlich weh.[…]”
Auszug aus dem Text