Veganismus

“Was kannst du denn dann überhaupt noch essen?”
Ich glaube, das ist die häufigste Frage, die ich in Bezug auf dieses Thema höre. Meist leitet sie eine länger Diskussion ein.
Ich selbst bin als konservative Fränkin aufgewachsen und Fleisch kam quasi schon im Babybrei vor.
Und doch bin ich schon seit 2017 größtenteils Veganerin.
Minimale Ausnahmen mache ich.
Bei meinen Eltern oder Freunden zum Beispiel, die sich für mich auf den vegetarischen Kompromiss geeinigt haben. Aber das kommt nur selten vor. Oft koche auch ich für meine Mitmenschen, um dieses moralische Dilemma zu umgehen.
Aber warum tue ich es mir eigentlich an, nur von Tannennadeln und Wiese zu leben?
Ich finde, die Frage müsste eigentlich lauten, wie kann man nicht vegan sein! Alles spricht für den Veganismus.
Würde ich all das aufzählen, würde ich lange nicht fertig werden.
Also ehe ich mich verrenne, lasst mich noch schnell den anfangs gestellte Frage beantworten. Nein, es sind keine Tannennadeln und keine Wiese (auch wenn ich die oft von Omnis angeboten bekomme).
Vegane Ernährung ist krass, ausgewogen, ausgefallen oder doch ganz einfach aber immer mindestens so lecker, wie Mischkostgerichte und selbstverständlich habe ich da ein paar Rezepte die das beweisen.
Fühl dich frei sie zu kochen und tritt ein in die Welt von Friede, Freude und… Bananenschokokuchen (nach dem Geheimrezept meiner Mama).